Für eine handvoll Credits

Showdown auf der Raumstation

Niemand stellt sich Curran Plo in den Weg!

Freitag, 15. Mai 2015

Nach einer etwas hektischen Abreise von Ord Pardron konnte sich die Gruppe um Drogos, Fuubaahr und Strask nun etwas genauer ihren Gästen widmen. Der gefährlich wirkende und eigenbrötlerische Sturmtruppler Boyega, der gesprächige Flugloste Dom Yular, der unauffällige Navy Lt. Dorwin und der Anführer der Passagiere Lt. Senape.

Als sie den Hyperraum an den eingegebenen Koordinaten verließen, fanden sie sich am Rande eines Sonnensystems, nahe eines Gasriesens wieder. In ihren Sternenkarten war für dieses System kein habitabler Planet verzeichnet und zunächst schien das System leer. Doch dann entdeckten sie auf ihren Scannern ein schwaches Signal. Es schien als befände sich etwas im Orbit des Gasriesen.

Als sie sich näherten, erkannten sie, dass es sich bei dem etwas um eine mittelgroße Raumstation handelte. Die Markierungen der Galaktischen Republik ließen darauf schließen, dass die Station schon länger nicht mehr im Gebrauch sein musste. Sie besaß allerdings noch genug Energie um die Kraftfelder, die eine Dekompression des Innenraums verhindern sollten, noch aktiv waren.

Sie landeten und erkundeten die verlassene Station. Fast alle Türen waren verriegelt und die Lebenserhaltung beschränkte sich auf wenige Bereiche. So folgten sie dem einzig freien Weg und erreichten einen großen zentralen Frachtraum.

Dort trafen sie auf Adana, die zuvor einen Auftrag erhalten hatte, der sie zum gleichen Ziel führte wie die anderen. Ihre Instruktionen sahen vor, dass sie sicherzustellen hatte, dass niemand die Passagiere verfolgt hatte. Anschließend sollte sie das Signal zur Abholung geben – soweit die Luft rein war.

Gerade wollte sich die Gruppe auf den Weg zum Signalrelais machen, als Strask, der im Schiff geblieben war, auf seinen Scannern Feinde im Anflug entdeckte. Drogos konnte zwar die Staffel Tie-Jäger mit den Geschützen der Stationen abschießen, doch schafften es zwei Landefähren in der Station zu landen und bald mussten sich die wiedervereinte Schiffscrew und die Passagiere von zwei Seiten gegen Wellen von Sturmtruppen verteidigen. Während auf der einen Seite Fuubaahr wie ein haariger Wirbelwind die hereinstürmenden Sturmtruppen niedersäbelte, entlud Cpl. Boyega auf der anderen Seite Salve um Salve seinen Repetierblaster in seine ehemaligen Kameraden. Dazwischen schalteten Drogos und Adana jeden Gegner aus, der nicht direkt von den anderen beiden niedergemäht wurde, während Strask über Comlink seinen Kameraden mit ermutigenden Worten zur Seite stand.

Es war ein langer Kampf, der auf beiden Seiten seine Spuren hinterließ. Als sich die Reihen der Sturmtruppen auszudünnen begannen, tauchte in einem der Gänge überraschend ein ISB Agent auf. Es war der gleiche, wie schon auf Ord Pardron. Er stellte sich als Curran Plo vor und forderte die Crew auf die Passagiere an ihn zu übergeben – vergeblich. Nachdem seine Leibwache das zeitliche segnete und er selbst einen schweren Treffer einstecken musste, floh er zurück zum Shuttle. Strask wollte ihn mit dem Bordgeschütz noch aufhalten, konnte allerdings nur einen leichten Treffer am Shuttle landen.

Drogos gelang es zwischenzeitlich einen Gang zu ver- und damit die sich dort befindlichen Sturmtruppen auszusperren. Die Crew und die Passagiere nutzten die Gelegenheit sich schnellstens zu ihrem Schiff zu begeben und zu starten, allerdings nicht ohne vorher noch das Signal abzusetzen.

Doch kaum hatten sie den Hangar verlassen, sprang ein Sternenzerstörer in das System. Es war die Praecursor, die es irgendwie geschafft hatte sie bis hierhin zu verfolgen. Sofort begann sie zu feuern und startete nach ein paar Fehlschüssen mehrere Staffeln Tie-Jäger. Hektisch versuchte die Gruppe Hyperraumberechnungen anzustellen, um zu fliehen, doch war dies aufgrund ihres abgelegenen Standorts äußerst schwierig.

Die Situation begann prekär zu werden als plötzlich eine Corellianische Korvette aus dem Hyperraum sprang und sich zwischen die heranfliegenden Tie-Jäger und das Schiff der Gruppe setzte. Es übermittelte neue Koordinaten an die Gruppe und gab ihrem Schiff Deckung, bis sie soweit waren zu springen.

Ohne viele Alternativen programmierte die Gruppe die neuen Koordinaten ein und sprang – kurz darauf folgte ihnen auch die Korvette. Sie hatten den Angriff überstanden, waren aber nun auf dem Weg zu einem Ziel, das sie nicht kannten, begleitet von einem Schiff, dass sie nicht kannten, zusammen mit Passagieren, die sie zumindest langsam kennenlernten.

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Crazier

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