Für eine handvoll Credits

Ein lohnender Überfall

Shopping Queen Socorro

Sonntag, 24. Mai 2015

Die Flucht war geglückt und nun befand sich die Gruppe erneut auf dem Weg in ein System, dass sie nicht kannten. Die Frage, die nun im Raum stand, war wie das Imperium es geschafft hatte sie bis zu der Raumstation zu verfolgen. Ein aktives Signal war nicht zu finden, aber ein Blick in die Sensor-Logbücher zeigte, dass bis zum Raumkampf etwas von der Außenhaut aus konstant gesendet hatte. Der ISB Agent musste also auf Ord Pardron einen Peilsender angebracht haben. Ein Check außerhalb des Raumschiffs sollte später die Reste eines Peilsenders zu Tage führen, der während des Raumkampfes getroffen worden sein musste – eine glückliche Fügung des Schicksals, wenn man so will.

Nach einiger Zeit erreichte ihr Schiff den Orbit von Leritor. Die Korvette, die ihr bis hierhin in kurzem Abstand gefolgt war, wies ihnen einen Landeort zu und kurz danach setzten beide Schiffe sanft auf der Oberfläche, des habitablen und kaum berührten Planeten auf. Erst kurz vor der Landung konnte man am Fuße des naheliegenden Berges eine kleine in den Stein gegrabene versteckte Basis erkennen.

Kaum angekommen wurde die Gruppe von einer Gruppe Bewaffneter freundlich aber mit Vorsicht in Empfang genommen. Die Verantwortlichen stellten sich als Galven Wessex und Commander Dustrunner vor und baten sie zu einem kurzen Debriefing. Zuvor musste die Gruppe sich allerdings noch von ihren Mitreisenden verabschieden, die von hier aus ihren eigenen Weg gehen würden.

In der Basis wurde die Gruppe von Wessex zu ihrem Auftrag und zu den Passagieren befragt. Anschließend übergab er ihnen noch einen Koffer im Auftrag eines gemeinsamen Bekannten und gewährte ihnen nach kurzer Verhandlung noch medizinische Behandlung sowie eine Reperatur ihres Raumschiffes. Vor allem bot er ihnen aber einen neuen Job an.

Sie sollten auf der Schmugglerwelt Socorro ein Lagerhaus ausfindig machen. Wessex hatte informationen, dass ein Moff einen tragbaren Tarnfeldgenerator über Socorro zu seinem Hauptquartier schmuggeln wollte. Die Gruppe sollte den Generator stehlen, als Belohnung dürften sie alles behalten, was sie sonst noch so fänden.

So machten sie sich auf den Weg nach Socorro und landeten in Vakeyya, der “Hauptstadt” eines Planeten ohne Zentralregierung und der über die Sektorgrenzen hinweg als Schmugglerhafen bekannt war.

Sie gingen in eine Cantina, sprachen mit dem Barkeeper und fanden heraus, dass jemand ein imperiales Schiff gesehen hatte. Barprügelei, zwei Swoops geklaut. Nachdem die Swoops im Frachtraum ihres Schiffs verstaut waren, machten sie die entsprechende Person, den Händler Oclo Cufrek ausfindig, der ihnen zwar nicht die genaue Position des Landeortes benennen konnte, aber Aqualishaner Schläger gesehen hatte, die angeheuert wurden.

Vor allem entdeckten sie aber, dass es auf dem Planeten und in der Stadt einen großen Markt für Ausrüstung sowie alle Arten von Waffenmodifikationen gab. Mit den Taschen voller Credits begaben sie sich für mehrere Stunden auf eine ausladende Einkaufstour, bei der sie so manchen Händler um viele tausend Credits bereicherten und im Gegenzug das beste an Ausrüstung erwarben, was sie bis dahin je in den Händen gehalten hatten.

Zurück in der Cantina entdeckten sie einen angetrunkenen Aqualishaner. Prügelei, Rauswurf, Datapad mit Koordinaten.

Doch der Tag sollte noch nicht zu Ende sein. Sogleich machten sie sich mit ihrem Speeder auf den Weg zu den Koordinaten und schon bald erspähten sie ein alleinstehendes Lagerhaus in der Ferne und beschlossen sich die letzten paar hundert Meter unauffällig zu Fuß zu nähern. Kurz bevor sie allerdings das Haus erreichen sollten, entdeckte sie eine patrouillierende Wache, die sie zwar schnell ausschalteten, dabei aber so viel Lärm erzeugten, dass die übrigen Wachen sofort in Alarmbereitschaft versetzt wurden.

So blieb nur noch der direkte Weg nach vorn und nachdem die Sendeantenne auf dem Dach ausgeschaltet wurde, postierte sich die eine Hälfte der Gruppe an der Tür, während die andere von hinten durch ein Fenster spähte. Der Plan sah vor gleichzeitig anzugreifen, doch die Tür erwies sich als verschlossener als gedacht und während Adana und Fuubaahr durch das Fenster die überraschten Schläger von hinten unter Beschuss nahmen werkelte Drogos fieberhaft, aber lange Zeit vergeblich am Türöffnungsmechanismus, während Strask die Gruppe mit flammenden Worten zu Höchstleistungen inspirierte.

Schließlich sollte die Tür aber doch noch nachgeben und schnell fielen auch die letzten Feinde unter dem konzentrierten Kreuzfeuer. Adana kam allerdings nicht ohne Blessuren davon und musste sich nach einigen eingesteckten Treffern zunächst eine Weile ausruhen, bis sie wieder auf den Beinen stehen konnte.

Im Lager fand die Gruppe dann mehrere verschlossene Kisten und Schränke. Nachdem sie einige Kisten schafften zu knacken, fanden sie darin nicht nur den gesuchten tragbaren Tarnfeldgenerator, sondern auch diverse seltene und wertvolle Ausrüstungsgegenstände, die sie gierig dankbar als Beute ihre Belohnung an sich nahmen.

Viel Zeit sich an der neuen Ausrüstung zu erfreuen blieb zunächst nicht, da weitere Wachen bereits im Anmarsch waren und so kam es auf dem Rückweg zur Stadt zu einem kurzen Gefecht zwischen den Speedern der Gruppe und ihren Verfolgern, das nach kurze Zeit in zwei brennenden Wracks in der Wüste und einer Gruppe erleichterter Räuber Diebe Abenteurer endete.

Im Raumhafen von Vakeyya trafen sie dann auch auf Quorr, einem Duros, der wie besprochen den Tarnfeldgenerator an sich nahm und dann mit dem überschüssigen Speeder, den die Gruppe zuvor beim Lagerhaus gestohlen hatte, so schnell wieder verschwand, wie er aufgetaucht war.

Comments

Crazier

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.