Für eine handvoll Credits

Flucht aus Mos Shuuta
Viele Köpfe wurden gespalten

Sonntag, 07. September 2014

Ein Wookiee, eine Twi’Lek und ein Protokolldroide schafften es jeder für sich es sich derart mit Teemo dem Hutt zu verscherzen, dass eine zügige Abreise aus Mos Shuuta zu ihrer top Priorität wurde.

Eine Verkettung glücklicher Umstände bot ihnen die Möglichkeit sich aus dem Staub zu machen, und vom Zufall zu einer Zweckgemeinschaft verschweißt versuchten sie zunächst in einer Cantina Unterschlupf zu finden. Nachdem sie sich ihren direkten Verfolgern entledigt hatten, erfuhren sie von einer Fluchtmöglichkeit, die allerdings beinhaltete einen Hypermaterie-Reaktor-Zünder zu besorgen, in ein Kontrollzentrum einzubrechen und Halteklammern zu lösen und nicht zuletzt ein Raumschiff von seinem Besitzer zu trennen.

Das Auftauchen mehrerer Einheiten von Sturmtruppen sollte dieses Unterfangen nicht gerade vereinfachen. Doch entgegen jeglicher Wahrscheinlichkeit gelang es der Gruppe das Schiff zu kapern und in den Weltraum zu starten, wo zu einem kurzen Tête-à-tête mit zwei Tie-Fightern kam. Der Droide schaffte es gerade noch rechtzeitig den Hyperantrieb anzuwerfen, doch eine Rückkopplung im Antriebssystem sorgte für einen Energieblitz, der bei Aktivierung des Hyperantriebs die Schaltkreise des Droiden einschmolz.

Mit einem Satz machten sie den Sprung in den Hyperraum, einer neuen ungewissen Zukunft entgegen.

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Bergbau von und für Twi'Leks
Helden der Arbeit

Sonntag, 28. September 2014

Das neue Schiff der Abenteurer verhalf ihnen zwar zu einer zügigen Flucht, sorgte alsbald aber auch für diverse Probleme. So verbreitete sich ein beißender Gestank und eine kakophonie von Missklängen über das Comsystem zerrte an den Nerven der frisch Geflohenen. Darüber hinaus ging der Treibstoff zur Neige und ein Peilsender meldete in stoischer Regelmäßigkeit ihre Position an Teemo.

Das Duo aus Twi’Lek und Wookiee schaffte es mehr oder weniger erfolgreich sich der Probleme anzunehmen und stieß dabei auf gleich zwei unerwartete Mitreisende: Einen rodianischen Dieb, der sich an Trex’ Geldschatulle zu schaffen machte und den gefangenen Twi’Lek Widerstandskämpfer B’ura B’an.

Aus Mangel an besseren Alternativen legten sie Kurs auf Ryloth und wurden dort direkt von einem Kopfgeldjäger Teemos angegriffen, den sie nach einem kurzen Feuergefecht rauchend in Richtung der Planetenoberfläche schickten. Anschließend landeten sie in Nabat, wo B’ura B’ann gleich Kontakt mit der lokalen Widerstandszelle herstellte und dafür sorgte, dass sich um das Schiff der Gruppe gekümmert wurde. Nach einer kleinen Einkaufstour begaben sie sich zum Geheimtreff der Bewegung, wo sie auf einen jungen bothanischen Flüchtling trafen, der sich mangels besserer Alternativen der Gruppe anschloss und mit seinen Fähigkeiten der Gruppe ganz neue Handlungsmöglichkeiten eröffnete.

Nachdem die Gruppe von der lokalen Widerstands-Anführerin Nyn erfuhr, dass die Bergbausiedlung New Meen von Schlägern bedroht wurde, machten sich die Abenteurer auf den Weg, um die Lage zu sondieren und Untersützung zu leisten. Unterwegs wurden sie von Kopfgeldjägern überrascht, machten mit diesen allerdings kurzen Prozess und verzichteten anschließend in weiser Vorsicht auf eine direkte Konfrontation mit der lokalen Fauna.

In New Meen wurden sie aufgrund ihres Beitrags in B’ura B’ans Befreiung wie Helden empfangen und nach einem kurzen Scharmützel mit betrunkenen Schlägern, die eines der Häuser mutwillig einrissen, machten sie sich direkt auf den Weg, um den für die Schikanen Verantwortlichen zu einem dauerhaften Ende der Übergriffe zu bewegen.

Unterstützt durch eine motivierte Gruppe bewaffneter Twi’Leks stürmten sie das Lager, legten einige beeindruckende Stunts und Manöver hin und sorgten dafür, dass nie wieder jemand von hier aus New Meen bedrohen würde. Nach getaner Arbeit und um 2000 Credits sowie diverse Informationen reicher kehrten sie nach New Meen zurück und wurden als große Helden gefeiert.

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Die Soirée
Geonosianer sind nicht blau

Freitag, 28. November 2014

Nachdem die Gruppe sich ein paar Tage lang in New Meen als Helden feiern ließ, machten sie sich auf den Weg zurück nach Nabat. Auf dem Weg dorthin entdeckten sie das Wrack des Jägers, der sie bei ihrer Ankunft auf Ryloth angegriffen hatte und postwendend von ihnen abgeschossen wurde. Die Spuren beim Wrack ließen keinen Zweifel, dass der Pilot offenbar überlebt und sich ebenfalls nach Nabat begeben hatte.

Zurück in Nabat im Geheimversteck der Widerstandszelle traf die Gruppe auf Ota, einem Bothaner, der einige wichtige Informationen für die Abenteurer hatte. Zum einen offenbarte er ihnen, dass Teemo ein hohes Kopfgeld auf sie ausgesetzt hatte und sie sich daher in großer Gefahr befänden. Zum anderen hatte er einen Auftrag für sie, der sie in eine Position bringen würde die Gefahr, die von Teemo ausgeht auszuschalten.

Ota hatte nämlich erfahren, dass Teemo in Waffengeschäfte mit den Geonosianern verwickelt war, eine Tatsache, die Teemo bei den anderen Hutts, allen voran Jabba, in Ungnade fallen lassen könnte. Dies gäbe den Abenteurern die Möglichkeit Teemo aus dem Bild zu nehmen, ohne die Vergeltung der Hutts fürchten zu müssen.

Der Plan sah vor, dass die Gruppe sich nach Geonosis begäbe und dort auf einer Soirée von Herzog Piddock den eingeladenen Ota vertreten würde. Der Herzog hatte zuvor Handelsbeziehungen zu Teemo, die er jedoch plötzlich abbrach; die Abenteurer sollten herausfinden warum und so belastendes Material sammeln.

Nach einigen Überlegungen darüber wer eigentlich Bossk ist und ob Geonosianern blau sind, lange Hälse besitzen und Klone herstellen (was nicht der Fall ist), machten sie sich mit ihrem inzwischen reparierten und voll aufgetankten Raumschiff auf den Weg nach Geonosis. Mit im Gepäck hatten sie 3000 Credits, um für die Widerstandszelle Waffen zu kaufen. Waffenhändler erschien allen eine bessere Tarnung als Eintopfverkäufer, ganz zur Enttäuschung von B’ura B’an.

Auf der Soirée fand sich eine kleine aber illustre Zahl an Besuchern zusammen, die alle nicht ganz das waren, was sie jeweils behaupteten zu sein. Unter anderem befand sich darunter auch ein Kopfgeldjäger namens Vrixx’t, der nach einem kurzen Gespräch offenbar ein Auge auf die Abenteurer geworfen hatte. Dennoch gelang es der Gruppe den Gästen die Informationen zu entlocken, nach denen sie suchten. Außerdem fanden sie eine Möglichkeit ungesehen nach Mos Shuuta zu gelangen, an Bord eines Frachtschiffs, der Glücksritter, das eine Ladung dorthin liefern sollte.

Nachdem die Gruppe nun all die Beweise gesammelt hatte, die sie brauchte, um den Deal zwischen Teemo und Dimmock platzen zu lassen verließen sie die Feier und unterrichteten Ota. Vrixx’t hatte zu dem Zeitpunkt die Party bereits verlassen und war nicht aufzufinden.

Am nächsten Tag kam es dann zur Audienz bei Dimmock, bei der die Gruppe das gesamte belastende Material über Teemo offenlegte und den Herzog so überzeugte seine Geschäftsbeziehung mit ihm zu beenden.

Auf dem Weg zur Glücksritter kam es dann zu einem Aufeinandertreffen mit Vrixx’t, der sich das Kopfgeld auf die Abenteurer nicht entgehen lassen wollte. Der geballten Kampfkraft der Gruppe hatte er allerdings nichts entgegenzusetzen und so dass es ein recht kurzer Kampf wurde, bei dem er den Kürzeren zog.

Nun musste die Gruppe sich nur noch an Bord der Glücksritter nach Tatooine schmuggeln lassen und den letzten Teil ihres Plans in Gang setzen.

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Sturm auf den Palast
Nehmt alles mit, was nicht niet- und nagelfest ist!

Sonntag, 21. Dezember 2014

Die Soirée hatte genug Hinweise zu Tage gefördert, um gezielt nach belastbarem Material gegen Teemo zu suchen – und zwar in seinem Palast. Da die Gruppe aber ohnehin vor hatte sich Teemo direkt vorzunehmen, konnte man so gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

An Bord der Glücksritter kam die Gruppe unerkannt nach Mos Shuuta. Dort angekommen ließen sich die Abenteurer in Kisten, die eigentlich Droidenteile für Teemo beinhalten sollten, von den Geschwistern Vio in den Palast und bis in die Werkstatt schmuggeln. Während ein Teil der Gruppe nach nützlichem Plündergut Ausschau hielt, hackte sich Drogos in den Server und konnte wichtige Informationen auf sein Datapad ziehen, bevor die Sicherheitssysteme den Server herunterfuhren.

Ein kurzer Abstecher in die Küche förderte mit zwei Kisten Ryll-Spice einen überraschenden Fund zu Tage. Außerdem schien die Bar perfekt Deckung für einen Kampf im Thronsaal zu bieten. So brachten sich alle in Position, während Fuubaahr direkt am Eingang zum Saal auf das Signal der anderen wartete. Dummerweise kam genau in diesem Moment der Kopfgeldjäger Thweek um die Ecke, der zwar nicht lange gegen Fuubaahr im Kampf bestehen konnte, aber dafür sorgte, dass sofort alle im Palast von den Eindringlingen erfuhren.

Es entbrannte ein langer und hitziger Kampf im Thronsaal, bei dem Gamorreaner, Gladiatoren und diverse Handlager Teemos heldenhaft, aber vergeblich versuchten die Gunst des Hutten zu erlangen indem sie versuchten die Eindringlinge auszuschalten. Doch auch diese hatten es nicht einfach gegen die Horden an Gegnern. Teemo setzte mit seinem schweren Blaster Adana und Strask übel zu und schien alle Angriffe gegen sich einfach nur wegzulachen. Jedenfalls bis Fuubaahr der Kronleuchter über Teemo auffiel. Ein schneller gezielter Schuss auf die Aufhängung Adanas reichte und das spitze Ende des Kronleuchters bohrte sich mit einem unangenehmen Schmatzen in den Schädel des Hutten.

Als die “treuen” Anhänger Teemos erkannten, dass ihr Gönner nicht länger war, nahmen sie ihre Beine und alles andere, was sie an Wertgegenständen finden konnten, in die Hand und flüchteten aus dem Palast. Auch die Abenteurergruppe erkannte, dass es ratsam wäre nicht allzulange hier zu verweilen und schaute zunächst, ob sie die einsitzige Dünenechse vom Landepad stehlen konnten, die allerdings bereits mit ihrem neuen Besitzer davongefolgen war. Anschließend beeilten sie sich den Palast zu verlassen und nahmen dabei neben den beiden Kisten Ryll-Spice noch drei Gemälde und einen Kochdroiden mit sowie eine Kiste mit 10.000 Credits in Form von Hutt Kartellmünzen, die Teemo unter seinem Thron versteckt hatte.

Mit der gesamten Ladung ließ sich die Gruppe von der Glücksritter wieder nach Geonosis bringen, wo sie in ihr eigenes Schiff umluden und sich auf den Weg nach Ryloth machten, wo ein Treffen mit Ota und die Ablieferung der Waffen für Nyn anstanden. Nachdem man Ota im Versteck der Untergrundbewegung in Nabat die Informationen übergeben und Nyn ihre Waffen ausgehändigte hatte, vermittelte diese der Gruppe noch einen Techniker, der dafür sorgte, dass die Krayt Fang einen neuen Transpondercode erhielt. Das Schiff war immerhin noch als gesucht gemeldet gewesen. Auch der Kochdroide wurde mit einem neuen Haltebolzen ausgestattet.

Die Gefahr durch Teemo war gebannt und die Gruppe konnte sich nun gestützt auf ein kleines Startbudget, Drogen, ein eigenes Raumschiff und einen eigenen Kochdroiden endlich frei dorthin begeben, wo es sie hinzog.

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A New Job
Das Geheimnis der Steine

Freitag, 27. Februar 2015

Nachdem der ganze Ärger rund um Teemo nun durchgestanden war und auch die losen Enden auf Ryloth ihren Abschluss gefunden hatten, besorgte sich die Crew des vorläufig umgetauften Raumtransporters “Bantha Fodder” die Koordinaten eines möglichst unauffälligen Systems, um von den jüngsten Geschehnissen Abstand zu gewinnen und um weitere Kochrezepte für den neu-akquirierten COO Kochdroiden zu erstehen.

So machten sie sich auf nach Ord Pardron, einem Zwergplaneten mit mildem Klima und niedriger Schwerkraft, dessen Haupteinnahmequelle der Erzabbau ist und der schon seit den Tagen der alten Republik als Regionaldepot des Militärs genutzt wurde. Sie landeten im Raumhafen von Abrion, einem Umschlagplatz für Händler und Durchreisende ohne Besonderheiten, wie es sie zu tausenden im Outer Rim gibt.

Dort angekommen erspähte Drogos Tona beim benachbart liegenden Erzfrachter ein hektisches Verhalten, was ihm verdächtig schien. Mit großem Geschick schlich er sich um die Frachtkisten und erbeutete einen 2-kilo Stein, der sich aber letztendlich als einfaches Carvanium-Erz herausstellte, ohne großen Wert.

Ernüchtert machten sich Drogos, Fuubaahr und Strask auf dem Weg zur örtlichen Kantina “Zum lachenden Mynock”, wo sich im Gespräch mit dem Barkeeper herausstellte, dass die Joblage derzeit dünn war, unter anderem weil der Victory-Klasse Sternenzerstörer “Praecursor” jüngst im Orbit zur Aufmunitionierung und Auffüllung der Vorräte halt gemacht hat.

Kaum hatten es sich die drei in der Cantina gemütlich gemacht, als unvermittelt ein imperialer Flottenoffizier, der sich später als Lt. Luis Senape vorstellte, erschien und nach einem kurzen Gespräch mit dem Barkeeper auf die Gruppe zusteuerte. Er hatte einen Transportauftrag anzubieten, wollte aber keine genauen Details nennen. Trotzdem erschien es den dreien attraktiver als darauf zu warten, dass der Sternenzerstörer abzieht und so schlugen sie ein.

Zurück am Raumhafen mussten sie feststellen, dass sie in eine Schiffskontrolle durch einen, wie Strask erkannte, ISB Agenten geraten waren, der drauf und drann war ihr Schiff auf dem Kopf zu stellen, als ihn ein plötzlich erschienener Angestellter der Raumhafenkontrolle davon überzeugte sich anderweitig umzuschauen. Die Gruppe wollte den Angestellten daraufhin in der Zentrale der Raumhafenkontrolle zur Rede stellen, was aber ohne Ergebnis blieb.

Die restliche Zeit verging ohne Ereignisse und so erschien Lt. Senape zum vereinbarten Zeitpunkt auf dem Raumschiff, allerdings ohne erkennbare Fracht. Stattdessen wartete er und so folgten ihm nach und nach ein weiterer Navy Lt., ein schwer bewaffneter Sturmtruppen Corporal Namens Boyega sowie der ominöse Raumhafenmitarbeiter, der der Gruppe zuvor geholfen hatte. Nun vollzählig übergab Senape der Crew die Zielkoordinaten, während der Raumhafenmitarbeiter im Kopilotensitz Platz nahm und die Abwicklung mit der Raumkontrolle sowie dem Sternenzerstörer übernahm. Die Koordinaten schienen laut Nav-Computer zu einem unbewohnten System ohne bekannte Siedlungen zu führen.

Beim Start konnte Drogos aus dem Augenwinkel noch erkennen wie der ISB Agent das Landefeld gerade wieder betreten hatte. Im Orbit zögerte er direkt in den Hyperraum zu springen, doch sein neuer Kopilot drängte ihn und nachdem die Praecursor nach zuvor erfolgter Freigabe unvermittelt erneut den Funkkontakt suchte, betätigte er die Kontrollen und so heulte der Antrieb auf und die Bantha Fodder sprang in den Hyperraum.

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Showdown auf der Raumstation
Niemand stellt sich Curran Plo in den Weg!

Freitag, 15. Mai 2015

Nach einer etwas hektischen Abreise von Ord Pardron konnte sich die Gruppe um Drogos, Fuubaahr und Strask nun etwas genauer ihren Gästen widmen. Der gefährlich wirkende und eigenbrötlerische Sturmtruppler Boyega, der gesprächige Flugloste Dom Yular, der unauffällige Navy Lt. Dorwin und der Anführer der Passagiere Lt. Senape.

Als sie den Hyperraum an den eingegebenen Koordinaten verließen, fanden sie sich am Rande eines Sonnensystems, nahe eines Gasriesens wieder. In ihren Sternenkarten war für dieses System kein habitabler Planet verzeichnet und zunächst schien das System leer. Doch dann entdeckten sie auf ihren Scannern ein schwaches Signal. Es schien als befände sich etwas im Orbit des Gasriesen.

Als sie sich näherten, erkannten sie, dass es sich bei dem etwas um eine mittelgroße Raumstation handelte. Die Markierungen der Galaktischen Republik ließen darauf schließen, dass die Station schon länger nicht mehr im Gebrauch sein musste. Sie besaß allerdings noch genug Energie um die Kraftfelder, die eine Dekompression des Innenraums verhindern sollten, noch aktiv waren.

Sie landeten und erkundeten die verlassene Station. Fast alle Türen waren verriegelt und die Lebenserhaltung beschränkte sich auf wenige Bereiche. So folgten sie dem einzig freien Weg und erreichten einen großen zentralen Frachtraum.

Dort trafen sie auf Adana, die zuvor einen Auftrag erhalten hatte, der sie zum gleichen Ziel führte wie die anderen. Ihre Instruktionen sahen vor, dass sie sicherzustellen hatte, dass niemand die Passagiere verfolgt hatte. Anschließend sollte sie das Signal zur Abholung geben – soweit die Luft rein war.

Gerade wollte sich die Gruppe auf den Weg zum Signalrelais machen, als Strask, der im Schiff geblieben war, auf seinen Scannern Feinde im Anflug entdeckte. Drogos konnte zwar die Staffel Tie-Jäger mit den Geschützen der Stationen abschießen, doch schafften es zwei Landefähren in der Station zu landen und bald mussten sich die wiedervereinte Schiffscrew und die Passagiere von zwei Seiten gegen Wellen von Sturmtruppen verteidigen. Während auf der einen Seite Fuubaahr wie ein haariger Wirbelwind die hereinstürmenden Sturmtruppen niedersäbelte, entlud Cpl. Boyega auf der anderen Seite Salve um Salve seinen Repetierblaster in seine ehemaligen Kameraden. Dazwischen schalteten Drogos und Adana jeden Gegner aus, der nicht direkt von den anderen beiden niedergemäht wurde, während Strask über Comlink seinen Kameraden mit ermutigenden Worten zur Seite stand.

Es war ein langer Kampf, der auf beiden Seiten seine Spuren hinterließ. Als sich die Reihen der Sturmtruppen auszudünnen begannen, tauchte in einem der Gänge überraschend ein ISB Agent auf. Es war der gleiche, wie schon auf Ord Pardron. Er stellte sich als Curran Plo vor und forderte die Crew auf die Passagiere an ihn zu übergeben – vergeblich. Nachdem seine Leibwache das zeitliche segnete und er selbst einen schweren Treffer einstecken musste, floh er zurück zum Shuttle. Strask wollte ihn mit dem Bordgeschütz noch aufhalten, konnte allerdings nur einen leichten Treffer am Shuttle landen.

Drogos gelang es zwischenzeitlich einen Gang zu ver- und damit die sich dort befindlichen Sturmtruppen auszusperren. Die Crew und die Passagiere nutzten die Gelegenheit sich schnellstens zu ihrem Schiff zu begeben und zu starten, allerdings nicht ohne vorher noch das Signal abzusetzen.

Doch kaum hatten sie den Hangar verlassen, sprang ein Sternenzerstörer in das System. Es war die Praecursor, die es irgendwie geschafft hatte sie bis hierhin zu verfolgen. Sofort begann sie zu feuern und startete nach ein paar Fehlschüssen mehrere Staffeln Tie-Jäger. Hektisch versuchte die Gruppe Hyperraumberechnungen anzustellen, um zu fliehen, doch war dies aufgrund ihres abgelegenen Standorts äußerst schwierig.

Die Situation begann prekär zu werden als plötzlich eine Corellianische Korvette aus dem Hyperraum sprang und sich zwischen die heranfliegenden Tie-Jäger und das Schiff der Gruppe setzte. Es übermittelte neue Koordinaten an die Gruppe und gab ihrem Schiff Deckung, bis sie soweit waren zu springen.

Ohne viele Alternativen programmierte die Gruppe die neuen Koordinaten ein und sprang – kurz darauf folgte ihnen auch die Korvette. Sie hatten den Angriff überstanden, waren aber nun auf dem Weg zu einem Ziel, das sie nicht kannten, begleitet von einem Schiff, dass sie nicht kannten, zusammen mit Passagieren, die sie zumindest langsam kennenlernten.

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Ein lohnender Überfall
Shopping Queen Socorro

Sonntag, 24. Mai 2015

Die Flucht war geglückt und nun befand sich die Gruppe erneut auf dem Weg in ein System, dass sie nicht kannten. Die Frage, die nun im Raum stand, war wie das Imperium es geschafft hatte sie bis zu der Raumstation zu verfolgen. Ein aktives Signal war nicht zu finden, aber ein Blick in die Sensor-Logbücher zeigte, dass bis zum Raumkampf etwas von der Außenhaut aus konstant gesendet hatte. Der ISB Agent musste also auf Ord Pardron einen Peilsender angebracht haben. Ein Check außerhalb des Raumschiffs sollte später die Reste eines Peilsenders zu Tage führen, der während des Raumkampfes getroffen worden sein musste – eine glückliche Fügung des Schicksals, wenn man so will.

Nach einiger Zeit erreichte ihr Schiff den Orbit von Leritor. Die Korvette, die ihr bis hierhin in kurzem Abstand gefolgt war, wies ihnen einen Landeort zu und kurz danach setzten beide Schiffe sanft auf der Oberfläche, des habitablen und kaum berührten Planeten auf. Erst kurz vor der Landung konnte man am Fuße des naheliegenden Berges eine kleine in den Stein gegrabene versteckte Basis erkennen.

Kaum angekommen wurde die Gruppe von einer Gruppe Bewaffneter freundlich aber mit Vorsicht in Empfang genommen. Die Verantwortlichen stellten sich als Galven Wessex und Commander Dustrunner vor und baten sie zu einem kurzen Debriefing. Zuvor musste die Gruppe sich allerdings noch von ihren Mitreisenden verabschieden, die von hier aus ihren eigenen Weg gehen würden.

In der Basis wurde die Gruppe von Wessex zu ihrem Auftrag und zu den Passagieren befragt. Anschließend übergab er ihnen noch einen Koffer im Auftrag eines gemeinsamen Bekannten und gewährte ihnen nach kurzer Verhandlung noch medizinische Behandlung sowie eine Reperatur ihres Raumschiffes. Vor allem bot er ihnen aber einen neuen Job an.

Sie sollten auf der Schmugglerwelt Socorro ein Lagerhaus ausfindig machen. Wessex hatte informationen, dass ein Moff einen tragbaren Tarnfeldgenerator über Socorro zu seinem Hauptquartier schmuggeln wollte. Die Gruppe sollte den Generator stehlen, als Belohnung dürften sie alles behalten, was sie sonst noch so fänden.

So machten sie sich auf den Weg nach Socorro und landeten in Vakeyya, der “Hauptstadt” eines Planeten ohne Zentralregierung und der über die Sektorgrenzen hinweg als Schmugglerhafen bekannt war.

Sie gingen in eine Cantina, sprachen mit dem Barkeeper und fanden heraus, dass jemand ein imperiales Schiff gesehen hatte. Barprügelei, zwei Swoops geklaut. Nachdem die Swoops im Frachtraum ihres Schiffs verstaut waren, machten sie die entsprechende Person, den Händler Oclo Cufrek ausfindig, der ihnen zwar nicht die genaue Position des Landeortes benennen konnte, aber Aqualishaner Schläger gesehen hatte, die angeheuert wurden.

Vor allem entdeckten sie aber, dass es auf dem Planeten und in der Stadt einen großen Markt für Ausrüstung sowie alle Arten von Waffenmodifikationen gab. Mit den Taschen voller Credits begaben sie sich für mehrere Stunden auf eine ausladende Einkaufstour, bei der sie so manchen Händler um viele tausend Credits bereicherten und im Gegenzug das beste an Ausrüstung erwarben, was sie bis dahin je in den Händen gehalten hatten.

Zurück in der Cantina entdeckten sie einen angetrunkenen Aqualishaner. Prügelei, Rauswurf, Datapad mit Koordinaten.

Doch der Tag sollte noch nicht zu Ende sein. Sogleich machten sie sich mit ihrem Speeder auf den Weg zu den Koordinaten und schon bald erspähten sie ein alleinstehendes Lagerhaus in der Ferne und beschlossen sich die letzten paar hundert Meter unauffällig zu Fuß zu nähern. Kurz bevor sie allerdings das Haus erreichen sollten, entdeckte sie eine patrouillierende Wache, die sie zwar schnell ausschalteten, dabei aber so viel Lärm erzeugten, dass die übrigen Wachen sofort in Alarmbereitschaft versetzt wurden.

So blieb nur noch der direkte Weg nach vorn und nachdem die Sendeantenne auf dem Dach ausgeschaltet wurde, postierte sich die eine Hälfte der Gruppe an der Tür, während die andere von hinten durch ein Fenster spähte. Der Plan sah vor gleichzeitig anzugreifen, doch die Tür erwies sich als verschlossener als gedacht und während Adana und Fuubaahr durch das Fenster die überraschten Schläger von hinten unter Beschuss nahmen werkelte Drogos fieberhaft, aber lange Zeit vergeblich am Türöffnungsmechanismus, während Strask die Gruppe mit flammenden Worten zu Höchstleistungen inspirierte.

Schließlich sollte die Tür aber doch noch nachgeben und schnell fielen auch die letzten Feinde unter dem konzentrierten Kreuzfeuer. Adana kam allerdings nicht ohne Blessuren davon und musste sich nach einigen eingesteckten Treffern zunächst eine Weile ausruhen, bis sie wieder auf den Beinen stehen konnte.

Im Lager fand die Gruppe dann mehrere verschlossene Kisten und Schränke. Nachdem sie einige Kisten schafften zu knacken, fanden sie darin nicht nur den gesuchten tragbaren Tarnfeldgenerator, sondern auch diverse seltene und wertvolle Ausrüstungsgegenstände, die sie gierig dankbar als Beute ihre Belohnung an sich nahmen.

Viel Zeit sich an der neuen Ausrüstung zu erfreuen blieb zunächst nicht, da weitere Wachen bereits im Anmarsch waren und so kam es auf dem Rückweg zur Stadt zu einem kurzen Gefecht zwischen den Speedern der Gruppe und ihren Verfolgern, das nach kurze Zeit in zwei brennenden Wracks in der Wüste und einer Gruppe erleichterter Räuber Diebe Abenteurer endete.

Im Raumhafen von Vakeyya trafen sie dann auch auf Quorr, einem Duros, der wie besprochen den Tarnfeldgenerator an sich nahm und dann mit dem überschüssigen Speeder, den die Gruppe zuvor beim Lagerhaus gestohlen hatte, so schnell wieder verschwand, wie er aufgetaucht war.

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Ab durch die Mitte
Wenigstens der Barkeeper kann uns noch leiden

[Beginn Entschlüsselung]

35:5:9 // CDR G[- – -] W[- – -]

Missionsbericht: Operation „Sullustaner surfen nicht“
Ausgang: Teilerfolg. Agent gelangte in Besitz von [- – -].

[Beginn Auszug]

Es verlief zunächst alles nach Plan. Bündnisse mit Piraten zu schließen war für die Allianz keine Seltenheit, ein notwendiges Übel, wenn man aus dem Untergrund agieren muss. Borrts Bande schien für ein solches Bündnis nicht mehr oder weniger geeignet als andere.

Was sie für uns die Allianz interessant machte war die Tatsache, dass sie von Stoga aus operierte, einem Planeten am Rand des äußeren Randes. Stoga war abgelegen genug, um vom Imperium größtenteils unbehelligt zu bleiben und die wenigen Versuche von Konzernen hier Fuß zu fassen sind schnell versandet. Zu abgelegen als Stützpunkt einer Rebellenflotte – zumal man hier in der Falle säße, sollte einen das Imperium einmal aufspüren – nicht aber für eine Operationsbasis des Nachrichtendienstes. Zudem gingen die Gerüchte um, dass Borrt in den Besitz von Datenspeichern der ehemaligen Seperatistenallianz gelangt sein soll. Diese beinhalteten oft veraltete Sternenkarten oder strategische Pläne aus Kriegszeiten, aber manchmal auch die Standorte geheimer Basen und Versorgungsposten – wertlos für das Imperium, extrem wertvoll für uns.

Es war ein leichtes für mich Kontakt mit der örtlichen Bevölkerung aufzunehmen, Informationen über Borrts Standort zu erlangen und ein Treffen mit ihm zu arrangieren. Ich tat dies unter mehreren Decknamen, um meine Fährte zu verwischen, was mir offenbar trotz großer Bemühungen nicht vollständig gelang. Der Kontakt mit Borrt wurde durch einen ortsansässigen “Arzt” arrangiert, dessen Hilfe ich im Tausch für [- – -] akquirieren konnte.

ANMERKUNG: Er nannte sich [- – -], meine Recherchen weisen allerdings daraufhin, dass es sich um [- – -] handeln könnte.

Das Treffen mit Borrt verlief zunächst vielversprechend, nahm allerdings eine unerwartete Wendung, als die Brücke von Borrts Schiff-Basis, auf der das Treffen stattfand, von einer Gruppe konkurrierender Piraten Söldner gestürmt wurde. Es handelte sich dabei um mir bekannte Landstreicher Söldner, die sich in der Vergangenheit bereits als mittelmäßig nützlich wertvolle Aktivposten herausgestellt hatten.

ANMERKUNG: Unter ihnen befand sich auch der örtliche Sheriff, dessen gekonntes Anwenden von Techniken des Tarnen und Täuschens auf einen Hintergrund in der Informationsbeschaffung oder der Sicherheitsbranche hinweisen.

Sie klärten mich über das doppelte Spiel Borrts auf, der mich an das Imperium verraten hatte. Diese Möglichkeit muss man im Umgang mit Piraten zwar stets in Betracht ziehen, doch hatte ich die Schnelligkeit mit der Borrt mich hintergangen hatte unterschätzt.

Mein ursprünglicher Plan mit Borrt eine Zusammenarbeit auszuhandeln war damit durchkreuzt. Allerdings gelang es mir im Durcheinander des Gefechts Daten aus Borrts Computer zu entwenden – darunter auch mehrere Dokumente und Karten aus Seperatistenspeichern. Dank schneller Improvisation meinerseits gelang es mir die Gruppe zügig und unter Umgehung des Gegners zum Frontladeraum der Schiff-Basis zu führen. Im anschließenden Feuergefecht konnte ich dank meiner geschickt gewählten räumlichen Position gefahrlos die Lage überblicken, gegnerisches Feuer vermeiden und eine eingehende Einschätzung der Gruppenmitglieder vornehmen:

relevant im Hinblick auf mögliche weitere Verwendung durch Allianz-Kräfte

Der Wookiee ist, wenig überraschend, der starke Arm der Gruppe. Er sucht primär den Nahkampf und ist dabei auch recht effektiv. Er scheint allerdings auch eine Schwäche für die Selbstdarstellung zu haben. So konnte ich beobachten, wie er minutenlang um seine Gegner herumtänzelte und mit seiner Vibroaxt herumwirbelte, ohne auch nur zu einem einzelnen ernsthaften Treffen anzusetzen. Stattdessen legte er sogar seine Waffe ab und betätigte sich in einer Art rituellem Schattenboxen. Einen derartigen Leichtsinn im Kampf auf Leben und Tod habe ich noch nie gesehen.

Der Rodianer ist für das knacken technischer Systeme zuständig. Man zeige mir auch nur einen Rodianer, der nicht Krimineller von Hauptberuf ist. Rodianer scheinen eine natürliche Veranlagung für das kreative Umgehen von Regeln zu haben. Ich konnte aus erster Hand beobachten, wie er ein hochkomplexes Tür-Sicherheitssystem bereits im zweiten(!) Anlauf erfolgreich knacken konnte. Auch im Umgehen von Kämpfen scheint er ein Talent zu besitzen, sogar während eines Kampfes. Er ist ein durchschnittlicher Schütze, aber offenbar gut im Ausweichen von Angriffen.

Der Bothaner füllt die Lücke des Sprachrohrs der Gruppe. Unauffällig und anders als die Anderen auch bisher nicht in Verbindung mit der kriminellen Unterwelt gewesen. Er ist kein großer Kämpfer, aber er soll der Gruppe offenbar einen seriösen Anstrich geben und ihnen auch dort Zugang und Kontakt verschaffen, wo ein Wookiee und ein Rodianer unerwünscht sind. Also im Großteil des zivilisierten Raums. Es gibt klare Hinweise auf Medikamentenmissbrauch. So konnte ich beobachten, wie er sich im Kampf direkt hintereinander zwei Stimpacks injizierte. Anschließend setzte er wieder zu flammenden Motivationsreden an seine Mitstreiter an, dessen Inhalte ich keinesfalls wiedergeben möchte, die aber anscheinend ihren Zweck zu erfüllen scheinen.

ANMERKUNG: Ota fragen, ob er mehr über ihn weiß.

Die Twi’Lek ist im Gegensatz zum Rest klar das professionellste Mitglied der Gruppe. Sie ist eine registrierte Kopfgeldjägerin von regionalem Ruf, die allerdings als Folge einer Auseinandersetzung mit ihrem ehemaligen Arbeitgeber, einem niederen Hutten auf Tatooine, diesen umbrachte. Zwar scheint ihre Lizenz noch nicht eingezogen worden zu sein, jedoch wird wohl etwas Zeit vergehen müssen, bis sie jemand wieder einstellen wird. Meiner Beobachtung nach ist sie eine ausgezeichnete Schützin, die aus jedem Winkel und ungeachtet von Höhenunterschieden ihr Ziel zu treffen scheint. Auch die vermeintliche Unhandlichkeit ihres langen und offenbar stark modifizierten Gewehrlaufs besonders im Bezug auf den engen Raum des Stegs sowie des Geländers stellte im Gefecht für sie kein Problem dar. Es bedarf wohl höherer Gewalt, um ihr Zielvermögen auch nur Ansatzweise einzuschränken.

Die Flucht Der anschließende Rückzug aus Borrts Basis verlief ohne Probleme. Die Aufrührer Söldner blieben zunächst zurück, während ich mich bereits auf den Weg zum Raumhafen machte. Sicherlich mussten sie erst noch ihre große Belohnung für die Festnahme Borrts abholen, den sie den gesamten Weg über mit sich mitschleppten.

Als Anerkennung für ihre ungewollte Unterstützung habe ich ihnen in der Cantina in Port Nib Nub abschließend die Koordinaten eines Kontaktes gegeben, der für ihre “Kompetenzen” Verwendung haben dürfte.

Wir sollten die Gruppe auf jeden Fall im Blick behalten. Auch wenn wir mit der Verwendung externer Mitarbeiter vorsichtig sein sollten, besitzt diese spezielle Gruppe von Hasardeuren Spezialisten eine ungewöhnliche Vorgehensweise, die sich durchaus als nützlich erweisen kann.

[Auszug Ende]
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